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Das Physiotherapeutenportal physio.de stellt anlässlich der geplanten berufsgesetzlichen Regelung der Osteopathie eine Metaanalyse über die Effektivität der Osteopathie bei Nackenschmerzen und Lumbalschmerzen vor, bei der die Osteopathie nicht besser abschneidet als Schein- oder Placebo-Interventionen. Zu den Koautoren der Studie zählt auch Osteopathie-Kritiker Edzard Ernst (siehe News vom 17.03.2023).
Angesichts der allgemein schlechten Datenlage zur Osteopathie schlägt Physio.de daher vor:
“Wer die Osteopathie voranbringen will, evaluiert die Auswirkung der Therapeuten-Patienten-Beziehung in Zusammenhang mit Berührung und Kontext auf biologische (ZNS, PNS, Immunsystem, Hormonsystem, Herz-Kreislaufsystem), psychologische (Angst, Depression, Emotionsregulation u.a.) und soziale (z. B. Einsamkeit) Endpunkte. Eine seriöse Osteopathie mit eigenem Berufsgesetz könnte also trotz der derzeitigen Datenlage ihre Berechtigung finden – wenn sie von den veralteten biomechanischen Erklärungsmodellen ablassen würde.”

