Wegweiser für Osteopathen und Patienten
Über Osteokompass

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Wegweiser für Osteopathen und Patienten

 

Interview aus: Osteopathische Medizin, Heft 4/2009 vom 15.12.2009

 

Christoph Newiger ist Autor und Journalist, 1998 schrieb er den deutschlandweit ersten Patientenratgeber zum Thema Osteopathie. Er betreute jahrelang die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des VOD. Seit 2003 ist er Redakteur der „DO – Deutsche Zeitschrift für Osteopathie“, seit 2009 arbeitet er für das Deutsche Register Osteopathischer Medizin (DROM). Er lebt in München, wo er sein eigenes Journalistenbüro betreibt.

 

Verena Eichhorn: Was ist Osteokompass.de?
Christoph Newiger: Osteokompass ist das neue Info- und Arbeitsportal für die osteopathische Community. Es will einen umfassenden und neutralen Überblick über die Osteopathie in Deutschland geben. Die Idee dazu entstand, weil die osteopathische Landschaft in Deutschland stark fragmentiert und die Informationspolitik einzelner Institutionen verständlicherweise nur deren Sicht wiedergibt. Wir führen die Nachrichten der einzelnen Institutionen zusammen und ermöglichen damit einen neutralen Überblick.
Osteokompass ist ein Projekt des Noema Verlags. Ich selbst habe das Konzept entwickelt und betreue das Portal redaktionell, Christian Hartmann war in der Startphase beratend tätig, Andreas Golling hat Osteokompass technisch und grafisch umgesetzt.

 

Verena Eichhorn: Was bietet Osteokompass dem Benutzer?
Christoph Newiger: Für Osteopathen bieten wir aktuelle News und Übersichten, Informationen über Bücher, Zeitschriften, Produkte, Dienstleistungen und Fortbildungsangebote. Für den fachlichen Austausch und das gemeinsame Arbeiten gibt es Arbeitskreise und ein Diskussionsforum. Informationen und Produkte werden per Link belegt. Osteopathieschüler finden alles Wissenswerte über Ausbildung und Anbieter. Interessenten und Patienten können Osteopathen und osteopathische Ärzte in ihrer Nähe suchen und erhalten Informationen zur Osteopathie allgemein.

 

Verena Eichhorn: Was ist das Besondere an Osteokompass?
Christoph Newiger: Osteokompass füllt eine Lücke. Da osteopathische Institutionen eigene Ziele verfolgen, können sie nicht wirklich neutral und übergreifend informieren. Wir erreichen unsere Neutralität und Übersicht, indem wir die Informationen dieser Institutionen zusammenführen. Deshalb stellt Osteokompass auch keine Konkurrenz dar, sondern wirkt höchstens als Korrektiv.
Durch das Internet sind zudem zeitnahe, sozusagen tagesaktuelle Informationen abrufbar. Das können andere Medien nicht leisten, sodass wir auch hier eine Lücke füllen. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal trägt Osteokompass entscheidend zur Harmonisierung der Osteopathie in Deutschland bei und zwingt osteopathische Institutionen zu mehr Transparenz.

 

Verena Eichhorn: Welche Voraussetzungen muss ein Therapeut haben, um auf der Therapeutenliste stehen zu können?
Christoph Newiger: Wir nehmen nur fertig ausgebildete Therapeuten auf, die im Internet bereits auf einer Therapeutenliste einer Schule oder eines Verbandes gelistet sind. Die Links werden selbstverständlich überprüft. Im Grunde führen wir damit nur bereits bestehende Listen zusammen. Für Patienten hat das den großen Vorteil, dass sie langfristig deutlich mehr Therapeuten zur Auswahl haben. Zudem informieren wir, wie lange jeder Therapeut mit welchem Vorberuf wo ausgebildet wurde und seit wann er osteopathisch arbeitet. Dadurch können Patienten nunmehr vergleichen und wählen, wem sie sich anvertrauen.

 

Verena Eichhorn: Wie finanziert sich Osteokompass?
Christoph Newiger: Gewinne zu erwirtschaften ist nicht unser primäres Ziel. Vielmehr spielten idealistische Motive eine zentrale Rolle bei der Realisierung. Die laufenden Kosten werden teilweise durch Bannerwerbung sowie durch Produkt- und Dienstleistungsseiten gedeckt. Die Einträge ins Osteopathenverzeichnis werden ab 2010 kostenpflichtig. Die Gebühr wird aber aus den oben genannten Gründen gering sein. Auf die User von Osteokompass kommen keine Gebühren zu.

 

Verena Eichhorn: Kann jeder Benutzer werden und etwas ins Forum stellen?
Christoph Newiger: Jeder kann im Forum unter Wahrung der üblichen Nettiquette frei diskutieren. Mit Brigitte Siegerist haben wir eine kompetente Moderatorin für das Forum gefunden.

 

Verena Eichhorn: Gibt es eine Qualitätssicherung?
Christoph Newiger: Es gelten einfache Spielregeln: Alle Informationen außerhalb der Foren müssen bereits auf Seiten osteopathischer Institutionen veröffentlicht worden sein. Die Authentizität der Beiträge kann der User durch Prüfung der Links verifizieren. Die Schaffung allgemeingültiger Qualitätsstandards ist Aufgabe der osteopathischen Institutionen. Solange dies nicht geschieht, selektieren wir nach eigenem Ermessen.
Bei der Auswahl der Schulen haben wir z.B. jene aufgenommen, die den großen Dachverbänden zugeordnet werden können. Die anderen haben wir individuell geprüft. Anbieter wie z.B. die Paracelsus-Schulen mit nur 330 UE in zwei Jahren haben wir außen vorgelassen.

 

Korrespondenzadresse:
Christoph Newiger
Schönstr. 71b
81543 München
redaktion@osteokompass.de

 

 

 

 

Pressemitteilung des Noema Verlags vom 08.10.2009:

Osteokompass: Neues Webportal informiert neutral über Osteopathie

Was ist eigentlich Osteopathie? Wo finde ich einen Therapeuten in meiner Nähe? Wie kann ich Osteopath werden?

Die Osteopathie erfährt stetig wachsenden Zuspruch, doch wer sich im Internet über diese manuelle Form der Medizin umfassend informieren will, musste bislang diverse Websites aufsuchen: Gleich mehrere Verbände und Osteopathieschulen bieten eigene Nachrichten und führen Therapeutenlisten mit ausschließlich eigenen Mitgliedern bzw. Absolventen. Das neue Webportal Osteokompass.de führt diese Informationen zusammen und bietet erstmals einen vollständigen und unabhängigen Überblick zur Osteopathie in Deutschland. 

Das Portal richtet sich sowohl an Patienten und interessierte Laien als auch an das osteopathische Fachpublikum. Neben allgemeinen Informationen zur Osteopathie, aktuellen News und einer Therapeutenliste bietet Osteokompass ein moderiertes Forum sowie Übersichten über Fachbücher, Zeitschriften, Produkte und Fortbildungsangebote. Veröffentlicht werden nur Informationen, die per Link belegt werden können. Zugleich versteht sich Osteokompass als Plattform, die das fachliche Zusammenarbeiten jenseits von Verbandszwängen ermöglicht. Osteopathen können sich innerhalb geschützter Arbeitskreise informieren und austauschen. Angehende Osteopathieschüler finden alles Wissenswerte über Ausbildung und Anbieter.

 
Viele der auf Osteokompass angebotenen Informationen sind in dieser Zusammenstellung nirgendwo anders zu finden. So etwa ein Verzeichnis der Kliniken, die Osteopathie anbieten, eine Auflistung der zahlreichen Titel und Marken, die in der Osteopathie vergeben werden, sowie eine Übersicht der vielen osteopathischen Gesellschaften und Schulen und ihrer Verbindungen untereinander.  

 

Redaktionell betreut wird das Portal von Christoph Newiger, der mit seiner Arbeit seit mehr als zehn Jahren die Entwicklung der Osteopathie in Deutschland begleitet. Der Journalist ist Redakteur einer osteopathischen Fachzeitschrift, Autor von drei Patientenratgebern und gehört deutschlandweit zu den profundesten Kennern der osteopathischen Landschaft. Für Newiger füllt Osteokompass eine Lücke: „Da osteopathische Institutionen eigene Ziele verfolgen, können sie nicht wirklich neutral und übergreifend informieren. Indem wir die Informationen dieser Institutionen zusammenführen, erreichen wir eine Neutralität und Übersicht, die es bisher nicht gab.“

 

Dies gilt auch für das Therapeutenverzeichnis, das für Patienten von besonderem Interesse ist. Aufgenommen werden nur fertig ausgebildete Osteopathen, die im Internet bereits auf einer Therapeutenliste einer Schule oder eines Verbandes aufgeführt sind. „Im Grunde führen wir bereits bestehende Listen zusammen. Für Patienten hat das den großen Vorteil, dass sie langfristig deutlich mehr Therapeuten zur Auswahl haben“, so Newiger. „Die Links werden selbstverständlich überprüft. Zudem informieren wir, wie lange jeder Therapeut mit welchem Grundberuf, wo ausgebildet wurde und seit wann er osteopathisch arbeitet. Dadurch können Patienten nunmehr besser vergleichen und wählen, wem sie sich anvertrauen.“

 

Betreiber von Osteokompass.de ist der junge Münchener Noema Verlag, der sich auf die Themen Gesundheit und Medizin spezialisiert und Anfang des Jahres ein erstes osteopathisches Fachbuch auf den Markt gebracht hat.

 

(Pressemitteilung des Noema Verlags vom 08.10.09)

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04.02.2012 - 10:46 - www.osteokompass.de/de-info-ueber_osteokompass.html

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