Geschichte

Andrew Taylor Still
Die Osteopathie wurde vom amerikanischen Landarzt Andrew Taylor Still entdeckt. Als Sohn eines Methodistenpredigers war er nicht nur mit den Grundlagen der Seelesorge, sondern auch mit einfacher Volksmedizin vertraut. Die ersten Jahrzehnte seines Lebens verbrachte er in der völlig wilden Natur des Grenzlandes zum unberührten Westen. In dieser Zeit intensivster Naturbeobachtung eignete sich Still trotz rudimentärster Schulausbildung ein einzigartiges funktionelles Anatomiewissen an.  weiterlesen

John Martin Littlejohn
John Martin Littlejohn wurde am 15.02.1866 in Glasgow als Pfarrerssohn geboren. John Martin war ein kränklicher aber hochintelligenter und wissbegieriger junger Mann. Trotz bitterster Armut war das Elternhaus vom geisteswissenschaftlichem Studium erfüllt, und so begann seine sprachwissenschaftliche Ausbildung bereits mit 16 Jahren an der Akademie Colraine in Nordirland. Nach dem Studium der Theologie an der Universität in Glasgow ging er 1886 als Pfarrer nach Nordirland, um schon bald darauf wieder nach Glasgow zurückzukehren. Dort erwarb er mehrere Abschlüsse und Auszeichnungen in Jura, Theologie, Medizin, Philosophie und Soziologie und hielt 1886/87 seine ersten Vorlesungen.  weiterlesen

William Garner Sutherland
William Garner Sutherland (1873-1954) wurde im ländlichen Portage County, Wisconsin, geboren. Wie Still wurde auch Sutherland vom einfachen Leben des Mittleren Westens mit seinem bäuerlichen Charakter nachhaltig beeinflusst. Ein Erlebnis sollte ihn hierbei besonders prägen: In einem Beet im Garten ließ Sutherlands Vater seine Kinder Kartoffeln anpflanzen und später ernten. Nachdem sie bei der Ernte scheinbar alle Kartoffeln gefunden hatten, sagte der Vater sie sollten noch mal graben und erneut suchen ? ?Dig on!? ? und wieder fanden sie Kartoffeln. Auch ein dritter Versuch war von Erfolg gekrönt. Dieses sorgfältige und hartnäckige Graben nach versteckten Zielen prägte Sutherlands spätere Forschung an den Schädelknochen nachhaltig, da er sich mit jedem auch noch so kleinen anatomischen Detail vertraut machte, um dessen funktionelle Bedeutung zu ergründen. ?Dig on!? ? die Suche nach dem Unsichtbaren ? sollte zum Leitmotiv seines Lebens werden.  weiterlesen

Osteopathie in Europa
Da es unmöglich ist, die gesamte europäische Geschichte der Osteopathie auszuführen, beschränken wir uns auf die Darstellung der beiden bedeutendsten Nationen in diesem Bereich: England und Frankreich. Alle wichtigen Impulse für die übrigen Länder lassen sich mittelbar oder unmittelbar auf Initiativen aus Amerika oder diesen beiden Ländern zurückführen.   weiterlesen

Fazit
Anders als in den USA, war es hochqualifizierten Osteopathen wie Littlejohn in England oder Gény in Frankreich untersagt, Chirurgie und Geburtshilfe auszuüben, bzw. Medikamente zu verschreiben.  weiterlesen

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25.03.2017 - 00:54 - www.osteokompass.de/de-wissenswertes-geschichte.html

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